Wie wird die Jawo-Heizung angeschlossen?

Unsere Jawo-Heizung wird über einen Standardanschluss von 220V/230V betrieben. Der Betrieb kann über eine gewöhnliche Schuko-Steckdose erfolgen oder über einen Festanschluss an das Stromnetz.

Mit welchem Verbrauch muss ich bei der Jawo-Heizung rechnen?

Einen genauen Verbrauchswert unserer Jawo-Heizung können wir Ihnen nicht sagen und auch nicht versprechen. Solche Verbrauchswerte werden Sie auch nie genau finden und nicht zugesprochen bekommen. Dies ist von Kunde zu Kunde abweichend. Es spielen zu viele Faktoren eine Rolle wie z.B. die Isolierung; Beschaffenheit, Anzahl und Größe der Fenster; Anzahl der Türen, evtl. Feuchtigkeit in den Wänden; Isolierung der Decke; Raumart bzw. Nutzung;  die Soll- und Isttemperatur; Vollheizung oder Zusatzheizung; Heizdauer pro Tag; Region usw. Wie Sie selbst sehen ist es unmöglich Ihnen einen genauen Verbrauch zu ermitteln.

Wie funktioniert die Jawo-Heizung?

Die Funktion der Jawo-Heizung ist logisch und zugleich vom Prinzip sehr einfach zu verstehen. Die Jawo-Heizung nimmt Strom in ihren Koalit-Speicherkern über einen nichtrostenden Edelstahlheizwendel auf, welcher absolut Luftdicht in die Speicherkeramik (Formpressung mit ca. 160 Tonnen) mit eingepresst wird. Durch den entstehenden Widerstand erwärmt sich der Kern, wodurch der Koalit-Speicherkern als Ganzes aufgeheizt wird. Durch die Erwärmung des Koalits wird das Aluminiumgehäuse in kurzer Zeit erhitzt. Die warme Jawo-Heizung saugt nun die von unten kältere Luft an und gibt diese im oberen Teil der Heizung wieder als Warmluft ab. Es entsteht aufgrund physikalischer Gesetze ein kleiner Sog, wie bei jeder Heizung, welche ohne Gebläse arbeitet. Durch diesen Effekt wird die Luft im Raum ständig umgewälzt, sodass ein ständiger Austausch von Kalt- und Warmluft herrscht. Wir erhalten nun nach einer relativ kurzen Zeit einen Temperaturunterschied zwischen Decke und Boden von nur wenigen Grad Celsius. Durch die Aufwärmung des Aluminiumkorpus erhalten wir ebenso eine für den Menschen angenehme Strahlungswärme. Mit der Jawo-Heizung können Sie nun kalte Füße vergessen.

Besteht Rostgefahr bei der Jawo-Heizung in Feuchträumen wie z.B. Bad oder WC?

Unsere Jawo-Heizungen rosten nicht. Nein, nicht nur im Moment, sondern niemals. Wir verbauen ausschließlich rostfreie Rohstoffe. Das gesamte Gehäuse unserer Jawo-Heizung besteht zu 100% aus hochwertigem Aluminium. Wir verzichten bewusst auf rostempfindliche Rohstoffe wie Stahl-/Stahlblech.

Wieso ist die Jawo-Heizung solch ein Ultraleichtgewicht?

Die enorme Gewichtseinsparung bei unserer Jawo-Heizung beruht lediglich auf dem Rohstoff Aluminium, welches wir für unseren Korpus verwenden. Stahlblechgehäuse besitzen ein bis zu 35% höheres Gewicht. Dieses Gewicht macht sich bei Altbauhäusern bemerkbar, welche oftmals Hohlwände haben. Ebenso stellt sich ein weiterer Nachteil bei Regibs oder Trennwänden dar, welche keine große Tragekräfte aufweisen. Somit beruht unsere Gewichtseinsparung nicht, wie vom Großteil unserer Konkurrenz behauptet, auf den Freiflächen im Inneren der Jawo-Heizung oder irgendwelcher Leichtbaukeramik. Schließlich bezieht ein uns schlecht machender Konkurrent seine preisumworbene Speicherkeramik von den selben Quellen wie wir.

Kühlt das Aluminiumgehäuse der Jawo-Heizung nicht schneller aus im Vergleich zu einem Stahlgehäuse?

Aluminium ist von der Grundstruktur anders aufgebaut als Stahlblech. Aufgrund seiner Dichte kühlt es etwas schneller ab, aber dafür leitet es die Wärme
schneller und gibt diese an die Umgebung dynamischer ab. Es ist definitiv falsch den Rückschluss zu ziehen, dass die Jawo-Heizung somit schneller auskühlt. Jegliche Heizung in diesem Bereich hält auch nur so lange die Wärme, wie der Speicherkern dies zulässt bzw. zur Verfügung bereitstellt. Die Speichermasse bzw. das Speichermedium soll nicht das Stahlblechgehäuse darstellen, sondern der Kern. Im schlechtesten Fall wirkt sich ein solches Gehäuse wie ein „Dämpfer“ für die ausstrebende Wärme aus. Die Jawo-Heizung ermöglicht es, durch den leitfähigen Aluminiumkorpus das wahrhaft Maximale an Wärme nach außen bzw. an die Oberfläche zu leiten.

Bei einer Nachtspeicherheizung habe ich einen Nachtstromtarif und fahre damit um einiges günstiger als bei der Jawo-Heizung.

Ja, auf den ersten Blick fahren Sie mit einem Nachtstromtafif bei einer Nachtspeicherheizung günstiger, als mit unserer Jawo-Heizung. Dies ist leider bis heute noch ein ganz elegant verpackter Trugschluss der Gesellschaft. Erst auf den dritten Blick erkennt man, dass dies nicht den Tatsachen entspricht. Nachtspeicherheizungen benötigen das zwei- bis dreifache an Leistung, wenn nicht sogar noch mehr im Vergleich zu unserer Jawo-Heizung und kommen Sie am Ende teurer. Sie benötigen ja nicht umsonst für Nachtspeicherheizungen Starkstrom mit 380V.  Vergessen Sie auch nicht, dass das Gebläse von Nachtspeicherheizungen mit Tagstrom läuft. Die versprochene Wartungsfreiheit ist ebenfalls nicht vorhanden. Heizpatronen in den Nachtspeicherheizungen verlieren mit der Zeit, ähnlich wie bei einer konventionellen Glühbirne, an Leistung. Eine der unangenehmsten Verschleißerscheinungen sind aber die Kugellager der Lüftungsventilatoren, welche ein unangenehmes Rattern bei Verschleiß von sich geben. Vergessen Sie ebenfalls nicht die Reinigung der Luftwege und die Aufwirbelung von Staub, nicht zu schweigen von der monströsen Größe dieser Geräte. Wir garantieren Ihnen eine 100% wartungsfreie Jawo-Heizung. Bei einem Austausch gegen unsere Jawo-Heizung können Sie fast immer die bereits vorhandenen Leitungen von Ihren Nachtspeicherheizungen nutzen, nur müssen diese am Stromkasten vom Elektriker von 380V auf 230V reduziert werden. Somit können Sie einen 24-Stunden Stromtarif oder einen normalen 230V Wechselstromtarif realisieren.

Gibt es Vorteile für Bauherren?

Für Bauherren von Mehrfamilienhäusern ergibt sich zusätzlich ein weiterer interessanter Aspekt: So können die Streitigkeiten zwischen Vermietern und Mietern um die Abrechnungen der Heiz- und Nebenkosten, die gerade in größeren, zentralbeheizten Wohnanlagen zur Tagesordnung zählen, von vornherein vermieden werden. Denn hier bieten Elektro- Wärmespeicher in Verbindung mit elektrischen Warmwasserbereitern deutliche Vorteile. Da die Elektrowärme raumweise geregelt wird, kann ohne großen Verwaltungsaufwand für jede Wohnung eine genaue und gerechte Zuordnung der Heizkosten gewährleistet werden. Der Mieter hat per Stromzähler jederzeit die Kontrolle und rechnet die Heizung- und Warmwasserkosten direkt beim Stromlieferanten ab. Für den Bauherren entfällt somit der Verwaltungsaufwand für die Abrechnung der Heizkosten sowie zusätzlichen Kosten für die Miete oder Kauf von Wärmemengenzähler, Wartungsgebühren und TÜV- Kosten für Schornsteine, Tanks und sonstige Anlagen.

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