Wir entsorgen Ihre alten Nachtstromspeichergeräte fachgerecht nach TRGS519, mit kleinem Aufwand und das zu attraktiven Preisen im Umkreis von 100 km von 64291 Darmstadt.

Großmengen - Entsorgung im größeren Umkreis auf Anfrage möglich

Die Heizgeräte werden bei Ihnen vor Ort staubdicht eingepackt und direkt aus Ihren Räumlichkeiten abtransportiert nach TRGS519. Sie erhalten bei uns ein Maximum an Sicherheit. Nach Gefahrstoffverordnung müssen Sie als Verbraucher den Nachweis erbringen, wie und wo Ihre Nachspeicheröfen entsorgt wurden. Sie als Verbraucher haften in diesem Fall bis der Abfall einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt worden ist. Daher erhalten Sie von uns nach der Entsorgung einen entsprechenden Entsorgungsnachweis, so wie dieser nach der aktuellen Gesetzlage vorgesehen wird. Zerlegen oder demontieren Sie Ihre alten Nachtspeichergeräte nicht auf eigene Faust. Es besteht eine absolute Gefährdung für Ihre Gesundheit z.B. durch Asbeststäube, welche frei werden können. Sowohl Dämmmatten als auch Ummantelungen der Messfühler können Asbest beinhalten. Dieser nicht fest gebundene Asbest tritt hier als Asbestfasern auf. Diese Fasern finden Sie fast immer auch an den Speicherplatten und der Innenseite vom Blechgehäuse wieder. Beim Zerlegen bzw. Demontieren werden diese frei und zwangsläufig mit der Atemluft eingeatmet. Diese setzten sich in den Atemwegen fest und können nach Jahren schwerste Erkrankungen wie z.B. Lungenkrebs hervorrufen. Ein Absaugen ist hierbei sinnlos. Die Fasern sind so fein, dass diese durch den Staubsaugerbeutel- und -filter dringen und so mit der Raumluft erneut aufgewirbelt werden. Auch vermeidlich asbestfreie Nachtspeicher können außerdem chromathaltige Speichersteine und pcB-haltige Schalter beinhalten. Beide Stoffe sind krebserregend. Die belasteten Speichersteine können sehr giftiges Chrom(VI) bilden. Schonen Sie sich und Ihre Umwelt. Überlassen Sie die Entsorgung dem Fachmann. Nicht fachgerechte Entsorgung wird nach Umweltstrafrecht verfolgt und gehandelt.

Informationen - Asbest

Nachtspeicher und Asbest

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Nachtspeicherheizgeräte nach den gültigen Regeln der TRGS519 und der LAGA M23 zu behandeln sind. Bei der Entsorgung fallen alle Nachtspeicher unter den gleichen Abfallschlüssel 160212* (gebrauchte Geräte, die freies Asbest enthalten). Asbest wurde bei sämtlichen Nachtspeicherheizgeräten unter anderem als Isolator und Hitzeschutz an der Kernträgerplatte, als Flanschdichtungen zwischen Ventilatoren und Gehäuse,  im Schaltraum, an Steuerwiderständen, zwischen Speicherplatten und Wärmedämmung, in Dämmplatten über den Speicherplatten verbaut. Nach unserem Kenntnisstand wurde Asbest bis 1989 eingesetzt. Es ist jedoch zu bedenken, dass erst 1992 ein Verwendungsverbot im Hochbau erfolgte und der endgültige Ausstieg sich erst 1999 (2005 in der gesamten EU) durchgesetzt hat. Es kann somit keine Gewährleistung gegeben werden, dass alle Geräte nach 1989 auch tatsächlich frei von Asbest sind. 

Wer ist betroffen?

Von der Asbestgefahr sind nicht nur mit Asbest berufstätige Gruppen, sondern auch Heimwerker und deren Familien betroffen. Bei Abriss, Sanierungsarbeiten oder der Entsorgung von asbesthaltigen Produkten, werden gefährliche Fasern freigesetzt. Durch unbewusstes oder nachlässiges Handeln werden Umgebung und Mitmenschen dieser Gefahr ausgesetzt. Je jünger der Betroffene ist, desto höher ist das Risiko der Erkrankung, mit Hinblick auf die lange Latenzzeit. Besonders Familien mit Kindern sollten hier besondere Sensibilisierung entwickeln.

Welche Gefahren?

Asbest wird erst dann gefährlich, wenn Fasern freigesetzt werden. Die Belastung mit Asbestfasern hängt vom Asbestprodukt und der Verarbeitung (gebundenes Asbest oder freies Asbest, sogenanntes schwachgebundenes Asbest), dem Umgang und der Art eines Kontaktes ab. Asbestfasern sind extrem beständig und nicht biologisch abbaubar. Das Lungengewebe ist somit nicht in der Lage diese Stäube/Fasern auszuscheiden oder abzubauen. Asbest verursacht Krebserkrankungen. Diese werden vor allem im Bereich der Atemwege (Lunge und Kehlkopf) und im Rippen- und Brustfell diagnostiziert. Als Asbestose wird eine Verhärtung und Vernarbung des Lungengewebes bezeichnet, die das Atmen für den Betroffenen in einem großen Umfang erschwert. Eine Diagnose kann hier erst nach 15 bis 20 Jahren stattfinden. Das Mesoltheliom ist eine Tumorform in Folge einer Asbestose. Es ist ein schwer zu diagnostizierender und wachsender Bindegewebstumor vor allem im Bereich der Pleura, Bauchfell und dem Herzbeutel. Die Latenzzeit für Krebsgeschwüre aufgrund von Asbesteinwirkung kann meist von 25 bis sogar 40 Jahre andauern. Ein Risiko einer Erkrankung und der Krankheitsverlauf hängen von der Fasermenge, Kontaminierungsdauer, der Größe und Länge der Fasern ab.

Freisetzung

Nach der Freisetzung von Asbestfasern

Wurden Asbestfasern freigesetzt, bedeutet dies immer nervlichen- und finanziellen Aufwand sowie oftmals auch rechtliche Konsequenzen. Ein Absaugen der Fasern mit einem üblichen Staubsauger ist nicht möglich. Asbestfasern sind so fein, dass diese durch den Staubsaugerbeutel hindurchwandern, den Filter passieren und durch die Abluft des Saugers sich wieder frei verteilen können.

Man bedenke die Größe und die Leichtigkeit einer solchen Faser bei einer Sinkgeschwindigkeit von ca. 0,01mm pro Sekunde (1mm = 100 Sekunden). Holen Sie sich in einem solchen Fall Hilfe einer sachkundigen Person. Die betroffenen Räumlichkeiten sollten nicht betreten werden und der Zugang Unbefugter untersagt werden. Eine sachkundige Kraft kann eine Belastung mit Erfahrung und Hilfsmitteln beurteilen. Um die belasteten Räume zu säubern, werden diese von den übrigen Räumen luftdicht abgetrennt und im Unterdruck mit Schutzausrüstung wie zum Beispiel speziellem Atemschutz und Bekleidung mit zugelassenen Asbestsaugern (ein Sauger mit einem HEPA-Filter ist nicht ausreichend) abgesaugt und feucht grundgereinigt. Die Arbeiten müssen vom fachkundigen Personal ausgeführt und vom Sachkundigen beaufsichtigt werden. Reinigung von belasteten Räumlichkeiten ist ein sehr kostenintensiver Aufwand. Der erste Ansprechpartner in Gesundheitsfragen für den Privatmann ist der Hausarzt, welcher im Regelfall zum Spezialisten für Arbeitsmedizin überweist. Je nach Belastung und Fasergrößen werden lebenslange wiederholte Röntgenaufnahmen vom Spezialisten, aufgrund der langen Latenzzeit, empfohlen.

In eigenen Wänden

Asbest in den eigenen vier Wänden

Die Auflagen zum Umgang mit asbesthaltigen Produkten sind ebenfalls für den Privatmann bindend.

Streng genommen ist es dem Privatmann untersagt, asbesthaltige Produkte zu sanieren, zu entsorgen, zu behandeln oder zu reparieren. Rechtliche Konsequenzen hat der private Verursacher zu tragen, sofern Dritte hierdurch einer Belastung ausgesetzt wurden.

Eine Belastung Dritter aufgrund falschen Umgangs mit diesem Gefahrenstoff ist kaum vermeidbar, auch wenn es sich nur um die Nachbarschaft, der Helfer, der beste Freund, die eigene Familie, das Kinder oder den Besuch nach Abschluss der Arbeiten handelt.

In der Regel wird Asbest vom Laien nicht erkannt und somit die Gefahr unfreiwillig übersehen. Typische Beispiele sind die Reinigung von Asbestdächern, Fassadenelementen, Entfernen von alten PVC-Böden oder beim Öffnen oder Reparieren von alten Elektrogeräten, wie zum Beispiel von Nachtspeichergeräten. Um Gefahrenquellen ausfindig zu machen, empfehlen wir sich an eine sachkundige Person oder einen zugelassenen Gutachter zu wenden. Bei Ihren zuständigen Bau,- Umweltbehörden oder Behörden für Arbeitsschutz erhalten Sie hierzu sicherlich weitere hilfreiche Informationen.

Gesetze

Gesetze und Verordnungen die den Umgang mit Asbest regeln. Der Umgang mit asbesthaltigen Stoffen wird in Gesetzen und Verordnungen geregelt. Hierbei stellen die Gefahrenstoffverordnung und EU-Regelungen die Basis. Details zum Umgang mit dem Gefahrenstoff „Asbest“ geben die TRGS 517; TRGS 519, LAGA M23. Diese technischen Regelwerke sind bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz, unter www.baua.de, mit dem Stichwort „Asbest“ abrufbar. Eine wissentliche Verletzung dieser hier erwähnten Vorschriften im Umgang mit Asbest stellt eine Straftat dar. Sie erhalten weitere Informationen zum Umgang bei den zuständigen Arbeitsschutzbehörden, Berufsgenossenschaften, Bau,- und Umweltbehörden.

Abbau durch den Laien

Gefahren beim Abbau von Nachtspeichergeräten durch den Laien

Die Geräte stehen in den Räumlichkeiten und sorgen viele Jahre für mollige Wärme. Sie werden nicht bewegt und das Gewicht oft unterschätzt. Je nach Leistung eines Nachtspeichers liegt das Gewicht zwischen 90kg und über 300kg. Sehr selten macht der Nutzer je Erfahrung mit Bewegung und Umgang von seinem Nachtspeicher während der Betriebszeit. Beim Umgang mit diesen Gewichten sind Verletzungen für den Ungeübten wie zum Beispiel Prellungen, Zerrungen, Quetschungen und Brüche nichts Unübliches. Stürzt ein solches Gerät in den Räumlichkeiten um, wird das erneute Anheben und Aufrichten zu einer kräftezehrenden Odyssee. Nicht selten reißt oder bricht das Gehäuse, da dieses nicht für solche Belastungen durch den Hersteller ausgelegt wurde. Abgesehen vom Verletzungsrisiko, kann einer Freisetzung von Fasern hier die Folge sein. Ein sehr unterschätztes Risiko birgt, der Abtransport eines Nachtspeichers über eine Treppe. Abstürze des Nachtspeichergerätes mit massiven Personen- und Sachschäden, sowie Bruch des Nachtspeichers sind der Regelfall. Ein abstürzender Nachtspeicher mit sogar einem vergleichsweise geringen Gewicht von lediglich 90kg entwickelt eine derart große Eigendynamik, dass dieser beim Sturz tödliche Verletzungen bei den Betroffenen verursachen kann.

Zerlegung

Die Zerlegung vom Nachtspeicher, mal eben…

Zur Wiederholung: „Die Auflagen zum Umgang mit asbesthaltigen Produkten sind ebenfalls für den Privatmann bindend.

Streng genommen ist es dem Privatmann untersagt, asbesthaltige Produkte zu sanieren, zu entsorgen, zu behandeln oder zu reparieren. Rechtliche Konsequenzen hat der private Verursacher zu tragen, sofern Dritte hierdurch einer Belastung ausgesetzt wurden. Um dem finanziellen Druck zu entgehen, bekommen wir oft zu hören, dass der Privatmann seinen Nachtspeicher mit tatkräftiger Unterstützung zerlegt hat und diesen in Einzelteilen zum Betriebshof befördert und dort abgewiesen wurde. Im Regelfall verfügen viele Betriebshöfe über keine entsprechende Lagergenehmigung nach BImSchG oder nehmen nur ungeöffnete und fachgerecht verpackte Geräte an. Durch das unsachgemäße Öffnen und Zerlegen werden Gefahrenstoffe freigesetzt und die Umgebung belastet.

Ebenfalls wollen viele Privatleute sich der Nachtspeicher über den Schrottsammler entledigen. Der Schrottsammler hat am Blechmantel Interesse und lässt in der Regel die Speicherplatten zurück. Die losen Speicherplatten werden von Betriebshöfen im Regelfall einzeln nicht angenommen und dürfen ebenfalls nicht in den Bauschutt oder Haushaltsabfall. Ebenfalls ist es strengstens verboten diese Speicherplatten als Baumaterial selber zu verwenden, Rasenkantensteine hieraus zu machen oder die Speicherplatten zur Grillstellenauskleidung zu nutzen. Speicherplatten müssen trocken und abgedeckt gelagert werden. Sie  bergen ebenfalls umwelt- und gesundheitsschädliche Gefahrenstoffe wie zum Beispiel Chromanteile

Die Behandlung durch uns

Die Behandlung von Nachtspeichern durch uns

Wir befördern freistehende Nachtspeichergeräte im Blechmantel aus Ihren Räumlichkeiten. Wir verfügen über spezielle Transportgeräte und Abtransporttechniken, um Ihre freistehenden Nachtspeicher aus Ihren Räumlichkeiten sachgerecht zu befördern. Der zu entsorgende Nachtspeicher wird von uns staubdicht in Folie verpackt und mit speziellen Techniken und Vorrichtungen kontrolliert durch Räumlichkeiten und Treppen befördert. Wir verfügen über mehrere Techniken, um einen sicheren Abtransport zu gewährleisten. Ein ausreichender Fuhrpark an passenden Transportern und LKW steht zur Verfügung. Abtransportierte Nachtspeichergeräte werden einem zugelassenen Entsorgungsweg, zum Beispiel unserer Zerlegeanlage zugeführt. Diese werden in einem sogenannten „Schwarzbereich“ mit Unterdruck und Absaugung sachgerecht zerlegt, gereinigt, von Schadstoffen befreit und verwertet. Alle unsere Mitarbeiter im Bereich der Nachtspeicherbehandlung werden regelmäßig geschult und unterwiesen. Wir verfügen mehrfach über die notwenige Sachkunde der TRGS 519 und Asbest-Gerätefachkunde. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen G.1 und G.26 unserer Mitarbeiter werden durch unseren Betriebsarzt durchgeführt.

Weitere Informationen

Sie erhalten bei Ihrer zuständigen Arbeitsschutzbehörde oder Bau,- und Umweltamt weitere Informationen zum Umgang mit Asbest und Nachtspeichergeräten.

Bei folgenden Stellen erhalten Sie ebenfalls weitere Informationen im Umgang mit Asbestprodukten und Nachtspeichergeräten:

-Deutsches Krebsforschungszentrum, Krebsinformationsdienst KID

www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/asbest.php

-Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) www.baua.de

(Stichwort: TRGS 519; TRGS 517)

-Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall www.laga-online.de

(Stichwort: Merkblatt M23)

-Arbeitsschutzausrüstung www.ses-germany.de

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